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IBM erhöht die Preise um 24%: Wie bewältigt man die Auswirkungen?

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Pooja SharmaBusiness Owner IBM Advisory WE
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IBM hat kürzlich eine wichtige Ankündigung gemacht: Ab Ende 2023 will der Hersteller die Preise für sein gesamtes Software-Portfolio um 24% erhöhen. In diesem Blog geht es um die Gründe für den Preisanstieg und dessen Auswirkungen auf die Kunden. Dazu kommen praktische Tipps für Verhandlungen mit IBM sowie die Planung von Vertrags-Verlängerungen, um so die Auswirkungen der bevorstehenden Änderungen besser zu bewältigen.

Der Preissprung kann für Unternehmen, die auf IBM Software angewiesen sind, einen mächtigen Schuss ins Kontor bedeuten. Daher sollte man über die Änderungen auf dem Laufenden bleiben und bereits jetzt entsprechend planen, um sicherzustellen, dass man auf mögliche Auswirkungen auf das Softwarelizenz-Budget vorbereitet ist. 
Blicken wir jedoch zunächst zurück.

Preiserhöhung für IBM Software: Ein Rückblick auf die letzten vier Jahre

In den letzten vier Jahren hat es bei IBM kontinuierlich Preiserhöhungen gegeben, die je nach Land zwischen 17 bis 42 % lagen. Spitzenreiter war Schweden mit über 40%, Norwegen, Süd-Afrika, UK sowie der Rest Europas, Indian, Japan und Kanada lagen zwischen 30 und 40 % Erhöhung. Moderater sind die Zahlen für Australien, Brasilien sowie den Rest der Welt. Dort stiegen die Preise für IBM Software zwischen 17 und 21%.

Die Auswirkungen auf europäische IBM Kunden

Die Preiserhöhung von 24 % wird sich besonders im Bereich der Kosten für IT-Services auswirken. Durch die Preiserhöhung müssen Unternehmen mehr Budget für die Erfüllung ihrer IT-Anforderungen bereitstellen, was sich höchstwahrscheinlich auf ihr Endergebnis und ihre Gesamtrentabilität auswirken wird. Darüber hinaus könnten Innovationen behindert sowie die Mittel für Forschung und Entwicklung gekürzt werden; kurz: Die ganze übliche Kette von Folgen, wenn an einer Stelle mehr Budget erforderlich wird. 

Der Hersteller selbst riskiert eine geringere Kundenzufriedenheit, da Kunden möglicherweise das Gefühl haben, von IBM nicht mehr den gleichen Mehrwert zu erhalten, wie zuvor und nun möglicherweise sogar nach alternativen Softwarelieferanten suchen. 

Wie können Unternehmen die Auswirkungen abmildern?

Hier sind verschiedene Strategien denkbar:

  • Durch direkte Verhandlungen mit IBM können günstigere Preise oder Vertragsbedingungen erzielt werden. 
  • Durch die rechtzeitige Planung von Vertragsverlängerungen und ein fundiertes Verständnis von Vertragsänderungen können Unternehmen Überraschungen in letzter Minute vermeiden und einen reibungslosen Übergang zur neuen Preisstruktur besser gewährleisten.

Verhandlung von IBM Verträgen zur Preissicherung

Die Aushandlung eines Preisschutzes mit IBM erfordert einen strategischen Ansatz. 

  • Das Anfordern langfristiger Verträge mit festen Preisen kann für Stabilität und Vorhersehbarkeit bei der Budgetierung sorgen, während die Auslotung von Mengenrabatten oder Anreizen auf der Grundlage der Kaufhistorie den Wert von Verträgen steigert. 
  • Um den Nutzen zu maximieren, ist es von entscheidender Bedeutung, einen soliden Plan für die Kontrolle und Verwaltung von IBM Verträgen zu haben. IBM bietet verschiedene Vereinbarungen an, darunter ESSO, ELA, UELA und Subscription and Cloud Agreement. Jede ist auf spezifische Geschäftsanforderungen zugeschnitten und bietet Optionen für eine optimierte Lizenzverwaltung, umfassende Lizenzierung, unbegrenzte Softwarenutzung sowie Cloud-Dienste mit nutzungsbasierter Bezahlung. 

Als Voraussetzung, um fundierte Entscheidungen im Einklang mit den betrieblichen und finanziellen Zielen zu treffen und so den größtmöglichen Nutzen aus IBM Partnerschaften zu ziehen, ist im Unternehmen allerdings das genaue Verständnis all dieser, teils hochkomplexen Vereinbarungen unbedingt erforderlich.

Erwägen Sie die Unterstützung durch Dritte

Der Support von Drittanbietern für IBM Produkte kann eine mögliche Option für Unternehmen sein, die Geld sparen und personalisierten Support erhalten möchten. 

  • Einer der größten Vorteile des Drittanbieter-Supports sind Kosteneinsparungen. Diese bieten häufig niedrigere Preise als IBM selbst an. 
  • Allerdings gibt es auch einige Nachteile bei der Nutzung eines Drittanbieter-Supports. Beispielsweise haben Drittanbieter möglicherweise keinen Zugriff auf die neuesten IBM Updates oder können nicht den gleichen Support wie IBM bieten. 
  • Darüber hinaus ist es bei der Überlegung, Support von Drittanbietern in Anspruch zu nehmen wichtig, sich zu informieren und einen Anbieter auszuwählen, der über einen guten Ruf und eine nachweisbare Erfolgsbilanz verfügt. 

Immer einen Schritt voraus: Zukunftstrends und Prognosen für IBM Software

Da sich die Technologie rasant weiterentwickelt, ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, in Bezug auf IBM Software immer einen Schritt voraus zu sein. Nur ein Beispiel: Aufkommende Trends, wie der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in IBM Produkten, bieten Unternehmen die Möglichkeit, Aufgaben zu automatisieren und so noch mehr wertvolle Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen. 

Fazit

Es gibt diverse Möglichkeiten, die Auswirkungen der steigenden Kosten für IBM-Software auf das eigene Unternehmen abzumildern. Für die Entscheidung, was im Einzelfall Sinn macht, sind jedoch nicht nur Bestandsaufnahme und Analyse erforderlich, sondern vor allem auch jahrelange Erfahrung mit IBM, ein tiefgreifendes Verständnis dafür, wie dieser Hersteller eigentlich tickt sowie eine umfassende Expertise in allen Fragen der – im Falle von IBM – teilweise hochkomplexen Lizenzierung. 
Selbst wenn personelle Ressourcen im Unternehmen vorhanden sind - diese Expertise aufzubauen kostet Zeit. Wenn auch Ihnen der Zeitrahmen bis zum Jahresende dafür als recht eng erscheint: Sprechen Sie mit uns, den Experten der IBM Advisory Services von SoftwareOne. 

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Autor

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